Die Karawane zieht weiter . Fasching 2013

Traditioneller Faschingsnachmittag bei der ZFLS-Rentnergemeinschaft im ZFLS-Kasino

 Am Schmotzigen Donnerstag hatte die ZFLS-Rent­nergemeinschaft ihren traditionellen Faschingsnachmittag im ZF-Kasino. Ob­wohl das Wetter kein Einsehen mit den Altschaffern hatte - es schneite fürchter­lich bis kurz vor Beginn der Veranstal­tung - war eine stattliche Zahl von Rent­nerinnen und Rentnern mit Angehörigen und Freunden gekommen.

Der Vorsitzende der ZFLS-Rentnerge­meinschaft, Obernarr Franz Reichenauer, begrüßte alle mit einem dreifachen Hella, hella, Gamundia, die Nicht-Gmünder mit Waschgold ahoi, Bergochs muh, Grabba ahoi und die Mögglinger mit Helau, radi, radau. Als Gäste konnte er die Personal­chefin Barbara Krieger, Personalreferent Werner Hartmann und vom Sozialbüro Helmut Schneider willkommen heißen. Auch der Betriebsrat mit dem Vorsitzen­den Harald Brenner und seiner Frau Ma­rianne war recht stark vertreten. Die wichtigste Person dieser Veranstaltung aber war Musiker und Rentnerkollege Werner Fritsch.

Nach einigen Tanzrunden kam der Rentnerchor, oder wie der Vorsitzende sagte, die ZF-Hofsänger, zum Auftritt. In diesem Jahr hatten sie ganz tolle Lieder zum Mitsingen und Schunkeln dabei.

Danach kam der Auftritt der ZFLS-Rentner-Tanzgruppe unter dem Motto „die Karawane zieht weiter". Sie zog nicht weiter, denn sie kam herein, der Sultan (Reinhard Nessel) auf seinem flie­genden Teppich, mit seinem Gefolge (Siegfried Schmegner, Karl-Heinz Haag, Hermann Beck und als Schlangenbe­schwörer Lucia Kreschinski). An der Bühne angekommen, wartete er auf sei­nen Harem. Begleitet von den Harems­wächtern kamen die Damen in wunder­baren orientalischen Gewändern mit Schleier vor dem Gesicht, auf die Musik „Salam aleikum, Allah sei dir gnädig" tänzerisch herein, ein Anblick der all in Staunen versetzte. An den Zuschauern vorbei schwebten die Damen mit ihrem Bauchtanz zu ihrem Sultan hin, um ihn zu erfreuen. Die „Damen" waren Marian­ne Brenner, Uschi Markowetz, Rudi Ar­nold, Barbara Arnold und Marga Maier.

Um den Sultan freudig zu stimmen, flö­tete der Schlangenbeschwörer, bis sich die gefährliche Kobra aus dem Korb hervorhob, um sich nach den Flötentönen zu bewegen. Der Riesenbeifall konnte aber die Schlange nicht erschrecken.

Weitere Tanzrunden ließen die Fast­nachter nicht auf ihren Stühlen sitzen. Mehr Bewegung braucht kein Arzt für diese Rentner/innen verordnen.

Dann kam ein Überraschungsgast, der Angler vom Bodensee (Siegfried Schmeg­ner). Er sang zunächst die Verse von der Fischerin vom Bodensee und dann noch seine eigenen, lustigen Dichtungen dazu. Auf die Frage, wo denn seine Fischerin sei, ging der Vorhang auf und der Schwan (Harald Brenner) kam herein und zog das Boot mit der schönen Fischerin (Alfred Schwarz) kreuz und quer durch die Zu­schauer und animierte alle, an der sich bildenden Polonaise mitzumachen.

Jede Veranstaltung hat auch ein Ende und so verabschiedete der Vorsitzende die Narrenschar. Diejenigen, die nicht dabei waren, sollten sich nicht ärgern, doch im nächsten Jahr findet wieder ein Fa­schingsnachmittag statt. Die nächste Veranstaltung der ZFLS-Rentnergemein­schaft ist die Hauptversammlung am 21. März wieder im Kasino.

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